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Heilkraft vs. Forschungsnachweis

Eins steht mal fest: Wir brauchen die Natur, aber die Natur braucht uns Menschen nicht. Sie kommt ganz wunderbar ohne uns zurecht. Die Natur hat perfekte Systeme und Mechanismen kreiert, um den natürlichen Kreislauf des Lebens zu erhalten. Unsere Rolle in diesem Kreislauf überschätzen wir maßlos. Es scheint, als wolle der Mensch die Natur beherrschen. Sein enormer Drang alles zu erforschen nimmt Ausmaße an, die über Wissensdurst hinausgehen. Was steckt wohl dahinter? Ich wage mal die These, dass es darum geht, möglichst unantastbar zu sein und das Leben zu verlängern. Es ist die Angst vor der Vergänglichkeit, die uns antreibt, alles zu erforschen.

Können wir der Natur trauen

Forschung funktioniert zunächst mit dem Aufstellen einer These. Die gilt es zu beweisen oder zu widerlegen. Klingt ganz einfach und absolut. Ist es aber nicht. Die Ergebnisse sind Theorien. Dessen sollten wir uns immer bewusst sein. Theorien, konkurrieren mit andern Theorien, haben Bestand, bis sie möglicherweise neuen Theorien weichen. Es gibt unzählige Beispiele dafür. Wenn dem nicht so wäre, dann würden wir an einmal „Erforschtem“ nicht weiterforschen. Forschungsentwicklung würde schlichtweg nicht stattfinden.

Wir Menschen haben jede Menge Theorien über die Zusammenhänge von Leben und Krankheit. Theorien sind Etappen auf dem Weg zum Wissen, aber eben kein unantastbares Wissen. Wie sonst wäre zu erklären, dass wir immer noch nichts gegen Krebs tun können. Ja, es gibt Ansätze, es gibt Forschung, die stückweise Theorien bringen, doch keine umfassenden und wirkungsvollen Erkenntnisse. Ganz offensichtlich ist es eben nicht so einfach. Da gibt es Theorien die besagen, Krankheiten seien genetisch bedingt, andere Forscher haben bei gleichen Krankheitsbildern Belege für Zusammenhänge mit Umweltgiften, wieder andere zeigen uns, dass emotionale Schocks, Dauerstress und andere seelisch-psychische Belastungen eben diese Erkrankungen auslösen könnten. Viel Wissen, doch keine Gewissheit. 

Ich frage mich, warum schauen wir in diesem Bereich so wenig nach dem, was uns die Natur vorlebt? In der technischen Forschung ist das längst klar. Man denke an das großartige Feld der Bionik. Und da stehen wir noch am Anfang. Voller Demut sollten wir der Natur danken, dass sie uns so viel zur Verfügung stellt. Doch leider schädigen wir sie und damit vernichten wir auch Möglichkeiten, von ihr zu lernen. Der Natur ist das ziemlich egal, denn am Ende wird sie neue Systeme und Mechanismen hervorbringen können. Seit Jahrmillionen schafft sie es immer wieder sich anzupassen, zu wandeln. 

Das Wissen der Natur

Was würden wir sehen, wenn wir aufhören, in richtig oder falsch, funktioniert oder funktioniert nicht zu denken? Eine enorme Fülle an Möglichkeiten, wage ich mal als Prognose. Denn auch das, was nach unseren eingeschränkten Blicken als unbedeutend erscheint, hat eine Bedeutung und Aufgaben im ganzen System. Unbedeutend wird es nur durch die Perspektive und Fragestellung. Nichts in der Natur ist unbedeutend. Alles hat seinen Sinn und Zweck.

Warum werden diese natürlichen Zusammenstellungen infrage gestellt und auseinandergenommen und nicht das Potential des Ganzes gesehen. Da werden chemische Verbindungen in Laboren nachgeahmt, obwohl sie natürlich vorhanden sind. Doch in der Natur haben wir es mit Vielstoffträgern zu tun. Ausgehend davon, dass die Natur perfekt funktioniert, hat es ganz sicher Gründe, dass chemische Verbindungen nicht isoliert auftreten, dass die sogenannten Naturstoffe mit anderen Naturstoffen in Pflanzen vorkommen. Die Acetylsalicylsäure, der Wirkstoff von Aspirin wird komplett synthetisch und isoliert im Labor hergestellt. In der Natur kommt er bspw. in Mädesüss keineswegs isoliert vor oder Salicin in der Weidenrinde, dass dann im Verdauungstrakt in Acetylsalicylsäure umgewandelt wird.. Die Nebenwirkungen von Aspirin sind bekannt (Blutungen und Geschwüre im Verdauungstrakt, Nierenschäden, Asthmaanfälle). Weidenrindenextrakt ist hingegen nebenwirkungsfrei und wirkt ebenso schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend – nur ohne Nebenwirkungen. Weidenrindenextrakt ist ein Vielstoffgemisch, es enthält neben Salicin noch viele weitere Phenol. Auch die haben Wirkung und die Gesamtheit der Zusammensetzung wirkt schonend ganz ohne Nebenwirkungen. In der Natur funktioniert es einfach. Ganz ohne wissenschaftlichen Nachweis und Beleg. Die Natur war schlichtweg eher da. Unsere Nachweisreligion ist noch sehr jung. Milde belächelt die Natur den Heißsporn, der alles in Studien bewiesen haben will. Wissend beobachtet sie das hektische Treiben, macht ihr Ding und zeigt ganz still, wie alles wirkt. 

Vertrauen in das Wissen der Natur

Wir wurden schon so erzogen, dass wir für jede noch so kleine Reaktion einen Studienbeleg haben wollen. Das geht aber nicht, weil wir Menschen überhaupt nur einen klitzekleinen Bruchteil von natürlichen Prozessen auf der Welt verstehen und daher auch meistens gar nicht wissen, wie und wo wir forschen könnten.

Es gibt jede Menge Wissen über medizinische Wirkung von Pflanzen. Dieses Wissen ist Jahrtausende alt. In Aufzeichnungen, wie die von Hildegard von Bingen, sind keine chemischen Formeln aufgeführt. Das heißt doch aber nicht, dass dieses Wissen falsch ist. Es basiert auf Anwendung und Beobachtung. Genau das, was klinische Studien neben allen Messwerterhebungen auch machen sollten. In der modernen angewandten Medizin wird kaum noch beobachtet. Da ist keine Zeit, da überwachen Geräte, da liegt der Fokus auf der Behandlung, weniger auf der Heilung.

Wieso haben wir kein Vertrauen in das, was uns erschaffen hat? Wieso haben wir kein Vertrauen in das, was uns am Leben erhält? Wieso haben wir kein Vertrauen in die Natur, in uns?

Warum brauchen wir einen Beleg, dass etwas heilt, obwohl es vielfach beobachtet, dokumentiert wurde und offensichtlich ist? Was soll das? Wenn Lavendelöl eine offene Wunde keimfrei hält und dafür sorgt, dass sich die Haut sehr schnell regeneriert und die Wunde verschließt, brauche ich keine Studie, die genau das erklärt. 

Um es zu verstehen, macht das Sinn. Und diese Studien gibt es auch. Doch das Kuriose ist, dass dann die Erkenntnisse über einzelne chemische Verbindungen gern aus dem stofflichen Zusammenhang gerissen werden. Da werden einzelne Verbindungen der pflanzlichen Vielträgerstoffe herausgepickt, um sie dann im Labor nachzustellen. Diese Nachbildungen werden in synthetisch hergestellten Medikament verkauft, gern auch inkl. Nebenwirkungen.

Viel Wissen, wenig Studien

Für mich ergibt es vielmehr Sinn, dieses Wissen über die Kraft und Wirksamkeit natürlicher Stoffe zu erfahren und zu teilen. Natürlich ist es schön, zu verstehen, was da wie wirkt. Doch es ändert nichts daran, dass die Wirkung auch ohne dieses Wissen stattfindet. Dieses Wissen ist Allgemeingut. Das macht es allerdings unwirtschaftlich. Könnte das der Grund sein, warum vergleichsweise wenig in Studien über die Wirkung natürlicher Heilmittel wie ätherischer Öle gesteckt wird? 

Ich für meinen Teil vertraue meinem gesunden Menschenverstand und meiner Beobachtung. Das schließt moderne Medizin nicht aus. Wenn ich mir einen Arm brechen würde, dann kann mir da kein ätherisches Öl dieser Welt helfen – halt, doch! Zitronenöl unterstütz Knochenwachstum und -regeneration. 

Bei gestörten körperlichen Systemen sind pflanzliche Essenzen hochwirksam. So bei Störungen des Nerven-, Verdauungs-, Immun- oder Hormonsystems.

Und allen Zweiflern sei gesagt – nein geschrieben – es gibt sie doch: die Studien dazu! Deutlich mehr als in Europa wird dazu in Amerika und Asien geforscht.

Hier ist ein Link zur U. S. National Library of Medicin – National Center for Biotechnologie Information. Dort wirst du viele Studien finden unter anderem auch über die großartige Wirkung ätherischer Öle auf Krebszellen.

Lies dazu auch gern meinen Blogartikel.

Ich möchte dich ermutigen, dich umfassend zu informieren. Sammele deine eigenen Erfahrungen, damit du stets gute Entscheidungen für deine gesundheitlichen Belange treffen kannst – egal, ob naturheilkundlich, schulmedizinisch oder mit Hilfe der vormedizinischen Heilkunde. Eine gute Entscheidung braucht Informationen, die aus verschiedenen Perspektiven gewonnen werden.

Konzentriere dich auf deine Gesundheit

Hier auf dem Holistic Healing Campus hast du die Möglichkeit, dir Wissen aus den verschiedensten Disziplinen anzueignen und Methoden zu erlernen, die deine Gesundheit fördern und die Heilung von Krankheiten zu unterstützen. 

Erfahre, welche Möglichkeiten dir die Kraft der Natur bietet. Pflanzenheilkunde und Energiearbeit aus verschiedensten Kulturen finden auf dem Holistic Healing Campus eine Plattform. 

Lerne von unseren Dozenten und eigne dir das Wissen an, um die Möglichkeiten der Natur voll auszuschöpfen und dein Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

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