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Unser Immunsystem ist unser Schutzschild und dabei ein Alleskönner. Seine vornehmlichsten Aufgaben sind:

  • Abwehr von Erregen und Fremdstoffen
  • Kontrolle der körpereigenen Mikroorganismen
  • Tumorabwehr
  • Wundheilung

Die Bestandteile des Immunsystems

Das Immunsystem wird in das spezifische und unspezifische Abwehrsystem unterteilt. Unter unspezifischem Abwehrsystem verstehen wir die Schutzbarrieren. Zu ihnen zählen:

Biochemische und mechanische Barrieren:

  • Haut
  • Schleimhäute
  • Atemwege 
  • Mundhöhle (Speichel)
  • Darm
  • Harntrakt
  • Magen (Magensäure)
  • Augen (Augenflüssigkeit)

Innere Barrieren:

  • Signalstoffe und Zellen (weiße Blutkörperchen, Fresszellen)

Dieser Teil des Abwehrsystems arbeitet zuerst. Reicht das nicht aus, wird das spezifische Abwehrsystem tätig:

  • Abwehrzellen
  • Antikörper

Immunsystem und Atmung

Ein unterschätzter Bereich des Immunsystems ist unsere Nase. Ja, richtig gelesen! Die Nase hat eine sehr wichtige Funktion. Was bedeutet das?

Beim Atmen durch die Nase, wird die Atemluft erwärmt und angefeuchtet. Damit wird sie “verträglicher” für unsere Lunge. Die Nasenschleimhäute filtern einen erheblichen Anteil an Keimen und Bakterien aus der Atemluft. Sie ist damit das wichtigste Schutzorgan für die Lunge. 

Außerdem nehmen wir bei der Nasenatmung 20% mehr Sauerstoff auf, als wenn wir durch den Mund atmen. 

In der Nase wird zudem Stickstoffmonoxid freigesetzt und in die Lunge geleitet und weitet die unteren Atemwege. Stickstoffmonoxid wirkt entspannend, gefäßerweiternd und antientzündlich. Dieses Gas tötet Viren und Bakterien ab. 

Mundatmung ist so gesehen regelrecht immunschwächend. Die Lunge wird mit kalter, trockener und ungefilterter Luft belastet und es entsteht kein Stickstoffmonoxid. Die Atmung durch den Mund signalisiert dem Körper eine Notfallsituation, also Stress. Das beweist wieder einmal, Stress ist der größte Feind für das Immunsystem.

Eine richtige und gute Atmung ist also enorm wichtig für deine Gesundheit. Neben einer optimalen Versorgung der Organe und natürlich auch des Gehirns mit Sauerstoff hat sie die beschriebene Schutzfunktion. Eine gute Atmung stärkt Körper und Geist gleichermaßen. Sie unterstützt beim Denken, die Gesunderhaltung und aktiviert die Selbstheilungskräfte.

Immunsystem und Darmgesundheit

Der Darm wurde viele Jahre als bloßes Verdauungsrohr unterschätzt. Doch in den letzten Jahren hat sich das grundlegend geändert. Inzwischen wird der Darm als ein für das Immunsystem maßgebliches Organ anerkannt. Längst wird ihm nicht nur die Zuständigkeit für die Aufspaltung der Nahrung zugeschrieben. 70 Prozent der Abwehrzellen sind in der Darmwand ansässig! Die Oberfläche des Darms beträgt rund 400 qm! – eine enorme Angriffsfläche für Bakterien, Keime, Viren. 

Der Darm ist dabei sehr intelligent. Denn er muss zwischen guten und bösen Mikroorganismen unterscheiden. Die einen müssen toleriert werden, die anderen bekämpft. Das ist eine hochkomplexes Aufgabe. Der Darm entscheidet, welche Substanzen und Partikel durch die Darmwand in den Körper gelangen dürfen und welche nicht. Diese Schutzfunktion nennt man Darmbarriere. 

Das Milieu im Darm ist entscheidend für seine Leistungsfähigkeit, es wird Darmflora genannt. Im Darm befinden sich Bakterien, nützlich und solche die uns angreifen wollen. Die nützlichen Darmbakterien habe sehr wichtige Aufgaben. Sie hindern schädliche Keime daran, sich an der Darmwand anzuheften und verdrängen potenzielle Krankheitserreger. Weiterhin stimulieren und stärken sie permanent unser Immunsystem, damit dies zuverlässig zwischen Fremdlingen und körpereigenen Strukturen unterscheiden und harmlose Stoffe und tatsächliche Eindringlinge erkennen und entsprechend reagieren kann. 

Gerät die Darmflora aus dem Gleichgewicht, kann das die körpereigene Abwehr empfindlich schwächen und so können sich z. B. krankmachende Keime verbreiten. Daher ist es enorm wichtig, den Darm regelmäßig mit einer Detox-Kur zu reinigen und die Darmflora dauerhaft in ihre Balance zu bringen. Das gelingt dir vor allem über deine Ernährung.

Achte auf eine basische Ernährung. Meide und reduziere Zucker, Fleisch, Alkohol, Koffein und natürlich Fertigprodukte. Unterstütze die Darmflora gezielt mit dem regelmäßigen Verzehr fermentierter Produkte. Sie liefern gute Bakterien und stärken das gesunde Milieu des Darms. 

Immunsystem und Lymphsystem

Das Lymphsystem durchzieht den gesamten Körper und ist das wichtigste (Ab-)Transportsystem. Es ist für die Regulation des Wasserhaushaltes im Gewebe zuständig und es transportiert Fremdkörper, abgestorbene Zellen, Bakterien, Stoffwechselprodukte, Eiweiße und Fette ab. Es ist ein entscheidender Part des Entgiftungssystems. Die Lymphknoten sind dabei die Filter. Damit sind sie die Wächterorgane des Lymphsystems. Die gesammelten Informationen über Krankheitserreger gibt das Lymphsystem an die Immunzellen weiter. Sie sind im Lymphsystem unterwegs und verteilen sich so im ganzen Körper.

Das Lymphsystem durchzieht auch die Darmzotten im Dünndarm. In kleinen Lymphknoten werden unter anderem die spezialisierten Immunzellen des Darms gespeichert. Das Lymphsystem verbindet somit das darmeigene Abwehrsystem mit dem restlichen Immunsystem. Es leitet Informationen über Krankheitserreger und Fremdstoffe an alle Immunzellen weiter. Somit erfüllt es eine wichtige Funktion für die gesamte körpereigene Abwehr.

Ätherische Öle anwenden – so stärkst du mit Routinen deine Abwehrkräfte

Um dein Immunystem nachhaltig zu stärken, braucht es eine Routine, die dir dabei hilft. 

Wie du gerade erfahren hast, sind besonders die Atmung, der Darm und das Lymphsystem für ein gesundes Immunsystem wichtig. Ihnen gilt es also in deinem Alltag Aufmerksamkeit zu schenken. Doch keine Angst, das bedeutet nicht zusätzlich Zeit. Du brauchst nur ein paar Routinen angewöhnen.

Routine für die Atmung:

Bitte einen Menschen aus deiner Familie, deine Atmung zu beobachten. Wenn du das selbst tust, wirst du unbewusst genau in diesen Momenten natürlich durch die Nase atmen. Dein Fokus liegt dann darauf. 

Sollte sich herausstellen, dass du viel durch den Mund atmest, dann empfiehlt sich tatsächlich eine Atemschulung. Das ist dann doch etwas aufwendiger, aber sehr wichtig. Richtige Atmung wirkt sich nicht nur auf dein Immunsystem positiv aus, sie unterstützt deinen Kreislauf, deine körperliche und mentale Fitness.

Eine richtige Atmung bringt dich körperlich und geistig in Balance. Besonders hilfreich ist das Pranayama. Das sind Atemtechniken und -übungen aus dem Yoga.  

Ganz viel erreichst du schon, wenn du mehrmals täglich ganz bewusst atmest. Setze dir in deinen digitalen Kalender täglich drei Atemtermin und lass dich daran erinnern. Das ist kein Aufwand und du kannst bewusstes Atmen überall praktizieren. 

Mit ätherischen Ölen kannst du dich zusätzlich unterstützen. Um befreit und tief atmen zu können, unterstützen dich Pfefferminz, Eukalyptus, Rosmarin, Ravintsara, Nadelholzöle. (Diese Hinweise gelten für erwachsene Menschen. Menschen mit obstruktiven Erkrankungen sind bitte mit Pfefferminz- und Eukalyptusöl zurückhaltend in der Anwendung)

Neti – ayurvedische Nasenspülung

Unterstütze deine Atemgesundheit mit einer regelmäßigen Nasenspülung. Das reinigt, stärkt und schützt nicht nur die Atemwege und hilft auch besonders bei Sinusitis. Für die Neti benötigt du eine Nasenspülkanne, Meersalz, Himalaya Salz oder Steinsalz und abgekochtes warmes Wasser Pro 100 ml Wasser löst du ein Gramm Salz auf. Ein Gramm entspricht ca. einer Messer- oder Teelöffelspitze Salz. Verrühre das Salz gut und halte nun das Nasenkännchen nach Anleitung an ein Nasenloch, kippe den Kopf schräg über ein Waschbecken oder eine Schüssel und lasse nun das Wasser einfließen. Es wird ganz automatisch durch das andere Nasenloch abfließen. Mache dies pro Nasenloch mit einer gefüllten Kanne. Zur Pflege empfiehlt es sich danach etwas Ghee oder Sesamöl in die Nasenlöcher zu geben, um die Schleimhäute zu pflegen.

Bei einer verstopften Nase hilft es vorher ein Dampfbad zu machen oder Geduld zu haben, es trotzdem zu machen und zu warten, bis sich der Schleim löst und abfließt. 

Routinen für einen gesunden Darm:

Wirf einen Blick auf dein Ernährungsgewohnheiten. Hast du eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Nährstoffen? Vitamin C, Zink, Eisen, Selen und B-Vitamine sind besonders wichtig für eine gute Darmfunktion. 

Deine Darmbakterien freuen sich über gutes Futter aus löslichen Ballaststoffen. Die befinden sich bspw. in Pastinaken, Topinambur und Schwarzwurzeln. Darmbakterien lieben auch Haferflocken und Hülsenfrüchte. Sorge mit dem regelmäßigem Verzehr von fermentiertem Essen für eine gesunde Darmflora. 

Mit der Gabe natürlicher Nahrungsergänzungen kannst du deinen Nähstoffhaushalt aufpeppen. Zusätzlich bewirkst du mit der Umstellung deines Frühstücks auf Haferflocken schon sehr viel. 

Solltest du deine Ernährungsgewohnheiten umstellen wollen, dann kommt es gelegentlich zu Anpassung“schwierigkeiten“. Wenn es im Magen-Darm-Bereich zu Bauchschmerzen kommt, dann helfen dir ätherische Öle wie:

  • Pfefferminz
  • Fenchel
  • Kümmel
  • Ingwer
    Anis


Ein unterschätztes Thema sind Parasiten – auch Darmparasiten. Sie können die Funktion deines Darms massiv beeinflussen. Besonders Haustierhalter sind gefährdet. Eine regelmäßige Parasitenkur ist sinnvoll. Hier gibt es inzwischen gute rein pflanzliche Kuren. Mit Knoblauch, Papayakernen und Kürbiskernen schaffst du im Darm ein Milieu, dass Parasiten nicht mögen. 

Hast du den Verdacht auf Parasiten, dann unterstützt die kurmäßige innerliche Einnahme von Oreganoöl deren Bekämpfung. 

Routine für das Lymphsystem:

Dein Lymphsystem kannst du mit ganz einfachen Mitteln anregen:

  • trinke regelmäßig Brennesselwasser oder -tee
  • trinke reichlich
  • trinke täglich Zitronenöl (regt auch die Darmfunktion an) – starte damit am besten in den Tag
  • massiere deine Beine und/oder Arme mit lymphanregenden ätherischen Ölen (Zitrone, Zypresse, Grapefruite, Wacholderbeere) mit Druck nach oben in Lymphrichtung.

Ätherische Öle sind wahre Multitalente in der Prophylaxe und für die Reaktion in Aktusituationen. Energietherapie aktiviert die Selbstheilungskräfte. Eine tolle Kombination, um einfach, sanft und natürlich dein Immunsystem fit zu halten. 

Entwickle eine Ö- und Energieroutine, um dein Immunsystem prophylaktisch zu stärken. Lass dich dabei unterstützen mit dem Kurs Immunfit und lerne:

  • wie du dein Immunsystem mit Aroma-Energy-Balancing fit hältst,
  • wie du diese Maßnahmen in deinen Alltag integrieren kannst,
  • wie ätherische Öle dein Immunsystem besonders stärken können,
  • wie ätherische Öle deinem Immunsystem helfen können, Gefahren fern zu halten.

Nimm deine Gesundheit in deine Hände und stärke deine Abwehrkräfte.

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