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Ätherische Öle sind in aller Munde. Immer mehr Menschen interessieren sich für ihre Anwendung. Immer wieder sind sie dann mit Aussagen konfrontiert, dass das alles Quatsch sei, Hokuspokus und wenn überhaupt, dann nur ein Placeboeffekt wirken würde. 

Solche Aussagen, kommen natürlich vor allem von Menschen, die sich nicht im Geringsten mit dem Wirkmechanismen pflanzlicher Stoffe auseinandergesetzt haben. 

Na dann klären wir doch mal, wie das mit der Wirkung ätherischer Öle funktioniert.

Was haben die überhaupt zu tun? – was können ätherischer Öle

Ätherische Öle sind betörend, erweckend, entspannend, aufmunternd, hoch wirksam, Natur pur, duftendes Leben – ein Geschenk! Sie sind aromatische stoffliche Verbindungen. Sie sind das Konzentrat der fettlöslichen Bestandteile einer Pflanze, ihre Essenz, ihre Seele.

Ätherische Öle sind das Ergebnis des Sekundärstoffwechsels einer Pflanze und übernehmen wichtige Aufgaben. Sie dienen der Abwehr von Feinden, sie locken Insekten zum Bestäuben an, sie schützen die Pflanze vor schädlichen Umwelteinflüssen und sie dienen der Kommunikation zwischen den Pflanzen. Pflanzen bilden ätherische Öle in unterschiedlichen Organen und diese werden im Pflanzengewebe gespeichert. Ätherische Öle finden sich in Blüten, Blättern, Wurzeln, Zweigen, Schalen, Gräsern, Nadeln, Früchten, Holz, Rinden.

Ätherische Öle: große Wirkung, weil sie so winzig sind

Ätherische Öle haben eine winzige Molekularstruktur. So enthält ein Tropfen ca. 40 Trillionen Moleküle. Das bedeutet, dass jede Zelle des menschlichen Körpers damit mit ca. 400 000 Molekülen des ätherischen Öls bedeckt werden kann. 

Wir können ätherische Öle riechen, weil sie ein sehr geringes Molekulargewicht haben. So können sie die Hirn-Blut-Schranke überwinden und so auch über das Riechsystem in den menschlichen Körper gelangen.

Ätherische Öle werden auch gern über die Haut genutzt. Weil sie aus kurzzeitige Verbindungen bestehen, können sie sehr schnell die Hautbarriere überwinden und gelangen auch so in den Blutkreislauf.

Ganz schön viel los – ätherische Öle sind vielstoffträger

Ätherische Öle sind Vielstoffträger, d. h., sie können aus bis zu 500 unterschiedlichen Inhaltsstoffen zusammengesetzt sein:

Die bedeutendsten Stofftypen sind: 

  1. Monoterpene – Sie können fehlerhafte Zellprogrammierung umwandeln, zellulare Erinnerungen (DNA) neu programmieren, schützen vor freien Radikalen (Antioxidanzien), entschleunigen den Alterungsprozess
  2. Phenole / Phenylpropane – Sie können die Zellrezeptoren reinigen, Schädlinge im Körper bekämpfen, Körperfunktionen unterstützen, hormonellen Ausgleich unterstützen
  3. Sesquiterpene – Sie versorgen Blut mit Sauerstoff und helfen diesen zu den Zellen zu transportieren, stärken das Immunsystem, können Zellen und DNA reprogrammieren.

Die Wirkung ätherischer Öle ist unglaublich vielfältig. Ein ätherisches Öl hat durch seine Vielzahl an stofflichen Verbindungen auch viele unterschiedliche Wirkungen und damit Anwendungsmöglichkeiten. Das macht sie so einzigartig. 

Das können ätherische Öle

Ätherische Öle können mehrere Ebenen parallel ansprechen. Da ätherische untereinander keine negativen Wechselwirkungen haben, können sie auch bedenkenlos miteinander gemischt werden. Das bedeutet, dass sie parallel verschiedene Themen bearbeiten können. So kannst du bspw. dein Immunsystem stärken und gleichzeitig mentaler Müdigkeit begegnen. 

Ätherische Öle unterstützen dich bei: 

  • Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens
  • Abbau von Spannungen und Ängsten
  • Reduktion von Stress
  • Steigerung der Wahrnehmung (Konzentration, Fokus, Balance)
  • Stärkung des Immunsystems
  • Anregung der Durchblutung
  • Balance des Hormonhaushaltes
  • Schmerzlinderung
  • Insektenabwehr
  • Schutz vor Mikroorganismen 
  • Kosmetik
  • Hautregeneration
  • Desinfektion

Ätherische Öle und der Geruchssinn

Die Wirkstoffe ätherischer Öle erreichen über das Riechsystem in nur 22 Sekunden das Hirn. Innerhalb von 2 Minuten sind sie im Blutkreislauf nachweisbar. Nach 22 Minuten haben die Wirkstoffe der Öle jede Zelle des Körpers erreicht.

Die aromatische Wirkung ätherischer Öle ist aus gutem Grund die wohl bekannteste Form der Anwendung. Dem Geruchssinn kommt im menschlichen Sinnessystem eine zentrale Bedeutung zu. Es ist der Sinn, der als erstes nach der Geburt eines Menschen funktioniert. Der Geruchssinn agiert direkt mit der Amygdala und damit unserem limbischen System verbunden. Das ist das Arealen im Hirn, das die Emotionen steuert und in dem unsere Erinnerungen bearbeitet und gespeichert werden. Du kennst das bestimmt: Da zieht bspw. ein Geruch aus der Kindheit in die Nase und sofort hast du das damit verbundene Gefühl parat – seien es Düfte von Mamas Kuchen, der Geruch im Blumenbeet des Familiengartens, der Lavendelduft aus Omas Wäscheschrank. 

Düfte wirken so auf der emotionalen Ebene und damit kann dieser Wirkungszusammenhang auch bewusst gestaltet werden. So kannst du Duftanker setzen. Wenn du bspw. in Momenten der Freude oder Motivation gezielt ein ätherisches Öl aromatisch nutzt, wird in deinem Hirn dieser Geruch mit dieser Emotion abgespeichert. Das heißt im Umkehrschluss, dass dein Hirn diese emotionale Reaktion abruft, wenn du diesen Duft später anwendest. Ist das nicht großartig?

Doch auch die Wirkstoffe der ätherischen Öle haben mit ihrer Fähigkeit im limbischen System zu wirken, einen entscheidenden Einfluss auf unser Hormonsystem und damit auf Homöostase – die Selbstregulation der Körperfunktionen. So wirken sie also auch unabhängig von emotionalen Erinnerungen auf den Energiehaushalt, Sexualtrieb, Appetit, Konzentration usw.

Ätherische Öle – das passiert im Körper

Ätherische Öle wirken bei einer Anwendung auf der Haut an der betroffenen Stelle, durchdringen aber auch aufgrund ihrer kleinen Molekülketten sehr schnell die Hautbarriere und können so in den Blutkreislauf gelangen. So werden sie zu den Organen transportiert und können dort wirken. Bei der innerliche Einnahme gelangen die Wirkstoffe über den Stoffwechsel direkt in den Blutkreislauf.

Die Wirkstoffmoleküle (wir erinnern uns: Vielstoffträger – es sind also eine ganze Menge in einem Tropfen) docken an spezifischen Rezeptoren an. In unserem Riechsystem gibt es bspw. 350 verschiedene Riechrezeptoren. Doch diese Riechrezeptoren gibt es nicht nur in der Nase. Über 200 Arten sind im ganzen Körper verteilt. Also, was in der Nase andockt, passt auch an Riechrezeptoren in der Niere, Leber, Darm, Blut, Haut etc. 

Prof. Dr. Hanns Hatt von der Uni Bochum hat erforscht, dass sogar Krebszellen Riechrezeptoren haben – sogar 2000 mal mehr als alle anderen menschlichen Zellen.

Vereinfacht gesagt, sie docken da an, wo sie dran passen – sie wirken also dort, wo sie gebraucht werden. Nicht genutzte Wirkstoffe, werden wieder ausgeschieden. Da es sich um natürliche Stoffe handelt, bleiben im Ausscheidungsprozess auch keine Ablagerungen im Darm. 

Du siehst, keine Glaubenssache, kein Hexenwerk. Die Wirkung pflanzlicher Stoffe ist ein spannendes Forschungsfeld. Vieles wissen wir schon und ganz viel noch nicht. Aber eines ist sicher: Ätherische Öle wirken und wirken und wirken. Das belegen jahrhundertealte Schriften, immer mehr Studien aber vor allem viele, viele Erfahrungen und Beobachtungsberichte. 

Willst du mehr erfahren?  

Lerne im “Grundkurs Aromatherapie”,  wie du ätherische Öle richtig und sicher verwendest. Nach diesem Kurs kannst du ganz leicht ätherische Öle anwenden und eine Ölroutine für dein Wohlbefinden entwickeln.

 

Nach dem Kurst weisst du

  • was ätherische Öle sind und wie sie wirken.
  • wie du ätherische Öle sicher anwendest.
  • wie du ätherische Öle richtig verdünnst.
  • in welchen Bereichen und bei welchen Themen dir die Öle wirkungsvoll helfen.
  • welche Öle du bei kleineren Beschwerden anwenden kannst
  • welche Öle du im Haushalt einsetzen kannst

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