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Was hat die Zahngesundheit mit Yogaübungen zu tun? Dr. med. dent. Karin Bender-Gonser beschreibt für uns in diesem Beitrag die Zusammenhänge.

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Unsere Zähne werden auf  energetischer Ebene durch Meridiane versorgt. Diese Energiebahnen sind aus der Traditionell Chinesischen Medizin seit vielen Tausend Jahren bekannt und erforscht. In der ganzheitlichen Medizin haben die Forschungen von Dr. Reinhold Voll (1908-1989) (EAV) dazu beigetragen, die reflektorische Beziehung bzw. Wechselwirkung zwischen Meridianen und Organen, auch Zähnen, zu identifizieren.

Dieses Wissen wird in der ganzheitlichen Zahnmedizin seit den 1950er Jahren genutzt und ich wendete es bereits als junge Zahnärztin Anfang der 90er Jahre mit Erfolg an. Die Erfahrungen, die ich als Zahnärztin mit Akupunktur über die vergangenen Jahrzehnte sammeln durfte, hat meinen “Glauben” an energetische Zusammenhänge in unserem Körper maßgeblich bestimmt. Aus meiner heutigen holistischen Herangehensweise sehe ich den Menschen als ein “Körper-, Geist- und Seelenwesen”. Erst die Betrachtung und Identifizierung von Disbalancen aller Ebenen führt in meinem Verständnis zur Gesundung.

Nun stellt sich dem aufnmerksamen Leser die Frage, wie die Meridiane, die verschiedene Zähne energetisch versorgen, durch Yoga positiv unterstützt werden.

Aktivierung der Meridiane durch Dehnungsübungen

Bei den von mir als Zahnyoga genannten Übungen handelt es sich um Dehnübungen, die eine Aktivierung aller bzw. der relevanten Meridiane für die Zahngesundheit zu gewährleisten. In einem akuten Fall kann aber auch nur speziell derjenige Meridian aktiviert werden, der zum betroffenen Zahn gehört. Außerdem können diese Übungen natürlich mit allen holistischen Übungen und Empfehlungen (aus meinen Büchern und Kursen) für den betroffenen Zahn kombiniert und selbstverständlich begleitend zu schulmedizinischen Behandlungen genutzt werden.

Der Effekt, den man durch diese Bewegungen erzielt, ist die Dehnung der Faszien, auf denen die Meridiane verlaufen. Die Faszien sind ein netzartiges, reißfestes und elastisches Bindegewebe, das sämtliche Strukturen und Organe in unserem Körper umgibt. Dabei hüllen sie nicht einfach nur wie Frischhaltefolie ein, sondern erfüllen verschiedene Aufgaben:

  1. Sie ermöglichen die Eigenbeweglichkeit
  2. Sie nähren und versorgen.
  3. Sie dienen der Sinneswahrnehmung und haben sehr viele Rezeptoren.
  4. Sie stabilisieren und geben Form.

In der heutigen Zeit, in der die meisten Menschen unter Bewegungsmangel leiden, verkleben die Faszien häufig. Aber nicht nur ein Mangel an körperlicher Betätigung oder eine falsche Körperhaltung führen zu diesem Zustand, sondern in hohem Maße auch Stress. Wer kennt das nicht? In stressbedingten Situationen kommt es häufig zu Rücken- schmerzen. Früher dachte man, das läge an Verspannungen innerhalb der Muskulatur, aber neueste Erkenntnisse deuten auf ein Verkleben der Faszien hin.

Die gute Nachricht ist, dass man diesen Zustand durch regelmäßige und spezielle Dehnübungen wieder bessern kann. Diesen Fakt mache ich mir beim Zahnyoga zunutze – aber nicht nur diesen. Da die Meridiane auf den Faszien verlaufen, kann deren Energiefluss unter einer Verklebung und Verhärtung der Faszien Blockaden ausbilden. Ich vergleiche das gerne mit einem Gartenschlauch, in dem sich Knoten befinden. Schafft man es, diese Knoten (Blockaden) zu lösen, zum Beispiel über eine Dehnung der Faszien, dann kann das Qi/Chi (die Energie) wieder ungehindert fließen. Und das spürt man oftmals bereits nach der dritten Anwendung dieser Übungen. Aber bitte verzagen Sie nicht, wenn das Zahnyoga nicht direkt beim ersten Versuch klappt. Erst das regelmäßige Üben macht den Meister.

Besonderheit des Zahnyogas

Es dient der Aktivierung des Energieflusses in den Meridianen und führt somit zu einer besseren energetischen Versorgung der korrespondierenden Zähne. Bei regelmäßiger Anwendung spürt der Übende eine täglich veränderte individuelle Dehnbarkeit oder Schmerzwahrnehmung. Sobald eine bestimmte Übung weniger geschmeidig abläuft, sollte der Übende sich die Hintergrundthematik des Meridians (in meinem Buch “Die Sprache der Zähne” und im “Zahn-Yoga Basiskurs” beschrieben) bei einer Störung anschauen.

Meist ist dies ein erster Hinweis auf Dysbalancen der Lebensweise. Um es etwas anschaulicher zu erklären, möchte ich ein Beispiel anführen:

Während ich mein Buch “Die Sprache der Zähne” schrieb, unterlag ich gewissen Abgabeterminen und setzte mich terminlich unter Druck, je näher die Abgabetermine rückten. Regelmäßig zeigte mir mein Körper, dass ich nicht genügend Ruhephasen einhielt. Die temporäre Überforderung zeigte sich bei meiner allmorgendlichen Zahnyoga-Routine in folgenden Meridianen:

  • Dünndarm-Meridian
  • Gallen-Meridian
  • Milz-Meridian

Erklärung:

Noch bevor der Energiemangel zu Symptomen an den Zähnen führt, zeigt er sich in den Zahnyoga-Übungen. In diesem frühen Stadium kann die Dysbalance erkannt und aktiv ausbalanciert werden. In meinem genannten Beispiel waren bewusst gesetzte Ruhezeiten für Meditation, Atemübungen, Spaziergänge im Wald und längere Yogaübung-Einheiten die entsprechenden Maßnahmen.

Worauf ich hier besonders verweisen möchte, ist die Tatsache, dass das Zahnyoga als echte Präventivmaßnahme angesehen werden kann, da es bereits in einem sehr frühen Stadium energetische Dysbalancen zu erkennen gibt. Der Übende kann also aktiv Einfluss nehmen und einem Symptom auf körperlicher Ebene entgegenwirken.

Wichtig:
Zahnyoga ist sie eine sinnvolle Ergänzung schulmedizinischer Diagnostik und Therapie, kann diese aber nicht ersetzen.

Willst du deine zahngesundheit sanft und nachhaltig stärken?

Mit dem Zahn-Yoga Basiskurs kannst du prophylaktisch deine Zahngesundheit stärken aber auch gezielt die zuständigen Meridian aktivieren, um bei kranken Zähnen die Selbstheilungskräfte oder auch eine schulmedizinische Behandlung zu unterstützen.

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